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Die Grundtechniken für das Schwert:


Vorbemerkungen: Wir trainieren mit einem Partner, nicht mit einem Gegner. Behandelt euren Partner schonend – die Beschaffung des Nachschubes könnte sich als schwierig erweisen. Ein Baseballschläger ist ein Kinderspielzeug – verglichen mit einem Schaukampfschwert! Nicht schaukampftaugliche Schwerter – besonders Dekoschwerter – bergen eine nicht überschaubare Unfallgefahr. Seid nett zueinander.


Zwerg, Ochs, Eber, Dach

    

Zwerg:Der Zwerg ist ein horizontaler Hau (Schlag, Schwertstreich). Von der Körpermitte aus wird er 90° bis 130° weit ausgeholt und entsprechend weit bis auf die andere Seite horizontal geführt. Dabei sollten die Arme gestreckt sein, um die Reichweite zu erhöhen. Näheres ist den Bildern zu entnehmen. Bei jedem Schlag geht man während des Schlagens einen Schritt vorwärts.
Zwergparade: Man wehrt das gegnerische Schwert mit der Schmalseite der Klinge ab. Dabei sollte die eigene Klingenspizet etwas nach vorne zeigen, damit sie bei einem kräftigen Schlag nicht bis auf den Kopf des Verteidigers zurückschlagen kann. Die Arme sind auch hier wieder gestreckt. Ein tiefer Stand ist bei allen Paraden und Angriffen gut für die eigene Stabilität.


         

Ochs: Der Ochs ist ein Schwertstreich, der von schräg oben „diagonal spaltend“ auf die gegenüberliegende untere Seite geführt wird. Er zielt auf das Schlüsselbein und hat eine angenommene „Austrittsstelle“ bei der gegenüberliegenden untersten Rippe. Der Streich wird über dem Kopfe ausgeholt. Dabei sollte das Schwert „nicht nach hinten fallen“. Es wird wieder mit gestreckten Armen geschlagen (vgl. Bild).
Ochsparade: Das eigene Schwert sollte das gegnerisch Schwert in einem 90° Winkel treffen. Die Schwertspitze muß erheblich höher gehalten werden als der Griff, damit eine Neigung entsteht, auf der das Schwert des Angreifers bis auf die Parierstange abgleiten kann. Dies erhöht die Kontrolle über das Schwert des Angreifers.
Achtung: Hoch parieren (besser für den Kopf...).
Vor dem Körper parieren (besser für das Gesicht...).


    

Eber: Eber: Der Eber ist die gegenläufige Bewegung zum Ochsen. Eintritts- und Austrittsstelle sind gedanklich vertauscht. Der Eber kann auch tiefer gezogen werden.
Eberparade: Das eigene Schwert sollte das gegnerische Schwert in 90° abwehren. Mit einem Schritt zurück sichert man die angegriffene Seite. Gestreckte Arme sind wichtig um die nötige Reichweite zu erzeugen!


              

Dach: Beim Dachschlag wird das Schwert über dem Kopf ausgeholt und sollte, wie beim Ochsen, nicht zu weit nach hinten geführt werden. Die Trefferregion ist das Schädeldach und soll den Gegner spalten. Bei diesem Schlag sollte man besonders gut auf seinen Trainingspartner achtgeben.
Dachparade: Die Dachparade gleicht weitgehend der Ochsparade. Es ist verstärkt darauf zu achten, daß die Klinge Kopf und Schulterbereich deckt. Ein häufiger Fehler: Die Hände wandern beim üben immer weiter zur Mitte... Das ist nicht gut für die Finger!